Was genau ist eine Syringomyelie?

Der Begriff Syringomyelie beschreibt für zystische Hohlräume im Rückenmark. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bezeichnet Hohlräume tubulärer Form. Die Bezeichnung Syringomyelie leitet sich von dem Begriff Syrinx ab und setzt sich aus diesem und dem Begriff Myelos (griechisch: Rückenmark) zusammen, also langgestreckter flüssigkeitsgefüllter Hohlraum im Rückenmark. Einige Wissenschaftler unterscheiden intramedulläre Zysten in Syringomyelie und Hydromyelie

Der Begriff Hydromyelie bezeichnet die Ansammlung von Flüssigkeit innerhalb eines

erweiterten Zentralkanales im Rückenmark. Syringomyelie beschreibt Hohlräume im Gewebe des Rückenmarks, die nicht mit dem Zentralkanal in Verbindung stehen.

Letztere stehen in der Regel in Zusammenhang mit einem vorangegangenen Rückenmarkstrauma (Trauma, Infarkt, Blutung, Myelitis). Oft liegen Übergangsformen zwischen der Syringo- und Hydromyelie vor, weshalb die wissenschaftliche Bezeichnung dieser Erkrankung eigentlich Syringohydromyelie lautet.  Es hat sich im normalen Sprechgebrauch aufgrund des einfacheren Begriffes aber die Syringomyelie, oder noch kürzer Syrinx durchgesetzt.

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